Bünzer Burg
Donnerstag, 21.06.2018, Farnziehen auf der Arnika-Wiese

Bünzer Burg

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Die Bünzer Burg zwischen Sportplatz und Bünzer Au ist ein Kulturdenkmal, ein Schutz- und Rückzugshügel zur Verteidigung vor Angreifern aus dem 12. Jahrhundert. Die umliegenden Flächen und die Burg selbst wurden 1993 vom Verein erworben. Die Fläche besteht aus drei Teilen: dem Niederungsbereich an der Au, der Burg mit einem Eichenbestand, der mit seinen Kronen ein Hallendach über der Burg bildet, und dem höher liegenden mageren und trockenen Bereich. Diese Flächen werden auch von Gallowayrindern extensiv beweidet. Seit diesem Jahr wird mit Genehmigung der Denkmalbehörde erstmals auch die Burg mit beweidet, um dort die Traubenkirsche im Zaum zu halten.

Mit der Bewirtschaftung durch den Aukruger Bund konnte die Artenvielfalt auf allen drei Biotoptypen verbessert werden. Im Niederungsbereich sind wieder Sumpfdotterblumen zu sehen und um die Burg herum hat sich ein dichter Ilexsaum gebildet. Dichte Brombeerinseln auf der Trockenfläche bieten Rückzugsgebiete für Insekten und Vögel.

Seit dem 01.01.2013 besteht für die Bünzer Burg ein Pachtvertrag mit ERNA.

Die Flächen der Bünzer Burg (Niederungsfläche, Hochfläche und Burg Bori) werden zusammen mit der Brennesselwiese und den angrenzenden weiteren Niederungsflächen an der Au zu einer Jungviehwiese für die ERNA Heckrinder zusammengefasst.

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13.12.2015: Das Tal überflutet, die Rinder halten noch durch ...

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... ab in trockene Gefilde, zur Bünzer Burg...

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...und oben angekommen, die Leitkuh hält ihre Herde zusammen.

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19.01.13: Der im letzten November ausgebaggerte Teich ist bereits voll.

Am 15.11.12 morgens haben die Baggerarbeiten an der Bünzer Burg zum Aushub für einen Amphibienteich begonnen.

Das Projekt wird durch das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium im Rahmen des Artenhilfsprogramms “Froschland” finanziert.

Am 16.11.12 vormittags waren die Arbeiten abgeschlossen.

Auch der Holsteinische Courier berichtete am 21.11.12 über die Arbeiten am neuen Froschteich.

Die Baggerarbeiten im Zeitraffer

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Es wurde ganz behutsam gebaggert, um gegebenenfalls Relikte der antiken Burganlage sichern zu können. Aber auch auf tierische Alt-Einwohner wurde Rücksicht genommen. Durch die rechtzeitige Bergung dieser Spitzmaus konnte ein Abbruch der Arbeiten noch verhindert werden.

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In unmittelbarer Nähe entstand eine Abbruchkante zur Wiederansiedlung von Uferschwalben. Bis vor einigen Jahrzehnten trugen die Landwirte in diesem Bereich den Sand ab. Zu dieser Zeit nutzten die Uferschwalben die damalige Abbruchkante als Nistplatz. Die Hoffnungen sind daher berechtigt, dass sie die Stelle erneut nutzen werden.

Das engagierte und fähige Team von Froschland.

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