Hexenwald - Aukruger Bund

Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V.
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Der Hexenwald


Der Aukruger Bund pflegt diese 1,45 ha große Fläche der Gemeinde Aukrug seit Januar 2018.
Das Nadelbaumwäldchen zwischen Dorfrand Aukrug-Innien, den Flächen Hühnerkamp/Neut, Teich und Obstwiese gelegen, ist den meisten Aukrugern unter dem Namen "Hexenwald" bekannt und viele durchqueren es wandernd oder per Rad auf ihrem Weg von Innien nach Bünzen. Das Wäldchen besteht vorrangig aus alten Fichtenbeständen und wird von einem Bächlein durchkreuzt, das sich über die Jahre ein tiefes Bett durch den Wald gegraben hat und dem Hexenwald seinen besonderen Charme verleiht.
 
Ziel ist es, dieses Wäldchen mit dem tief eingeschnittenen Bachbett, dem Rööfskampgraben, zu erhalten und den noch reinen, um 1970 gepflanzten Nadelholzbestand sukzessiv in einen artenreichen und widerstandsfähigen Mischwald umzuwandeln.
 
Im hinteren Teil (Westseite des Grundstücks) sind Anfang 2020 schräg stehende und abgängige Fichten und Lärchen entfernt und einheimische Junggehölze wie Buchen, Hainbuchen, Eichen, Eberesche, Haselnuss, Pfaffenhütchen und Holunder als Windschutz auf der Richtung Waldrand gelegenen Hälfte neu gepflanzt worden. Die im Waldinneren gelegene Hälfte wurde nicht bepflanzt. Hier wollen wir beobachten, wie sich die Fläche ohne Wildverbiss von alleine entwickelt und welche Gehölze sich behaupten.
 
Die kleinen Trampelpfade laden zur Erkundung des Wäldchens ein. Wir weisen aber darauf hin, dass hier keine verkehrssichernden Maßnahmen (u.a. kein Schutz vor herabfallenden Ästen) durchgeführt werden. Die Betretung erfolgt somit auf eigene Gefahr. Wir begrüßen es auch weiterhin, wenn Kindergartengruppen und Pfadfinder den Hexenwald als Naturerlebnis- und Abenteuerraum nutzen.
Der Rööfskampgraben und der Wanderweg durch den Wald
Transformation des Waldes

Im Januar / Februar 2020 wurden an mehreren Tagen abgängige und nicht verkehrssichere Fichten und Lärchen aus einem begrenzten Stück des Waldes gefällt. Die Baumstämme wurden aus dem Wald entfernt und zunächst auf dem Neut zwischengelagert. Später werden sie als Baumaterial für die geplante Instandsetzung der Hütte auf der Obstwiese dienen. Die Äste und Zweige blieben im Wald und dienten als Füllmaterial für eine im März angelegte Benjeshecke. Diese ist ca. eine Hälfte der Begrenzung für die aufgeforstete Fläche. Die andere Hälfte wurde mit einem Drahtzaun zum Schutz der Neuanpflanzungen vor Wildbiss gesichert.
Auf die nun freie Fläche wurden im April 2020 ca. 170 Bäume und Sträucher wie Stieleiche, Hainbuche, Eberesche, Pfaffenhütchen, schwarzer Holunder, Schlehe, gemeiner Schneeball, Weißdorn und Hartriegel gepflanzt.
07.03.2020: Noch liegen die Äste und Zweige auf der freigesägten Fläche

14.03.2020: Die Pfosten für die Benjeshecke kommen und werden eingeschlagen.
14.03.2020: Befüllen der Benjeshecke mit den Ästen und Zweigen
29.03.2020: Aufgrund der Pandemie und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen wurde in zig Tagen im März die Benjeshecke durch Arbeitseinsätze im Paar-Rahmen fertiggestellt.

In den folgenden Wochen wurden in weiteren Kleinst-Arbeitseinsätzen der Zaun gespannt und die Neuanpflanzungen auf der Hälfte der Fläche getätigt. Nun müssen wir einige Jahre abwarten, wie sich diese Fläche entwickelt.
07.05.2020: Noch sind sie nur mehr zu erahnen, als zu erkennen - die Neuanpflanzungen auf der freigesägten Fläche
27.05.2020: Der Farn ist auf dem besten Wege, die Vorherrschaft zu übernehmen. In den folgenden Tagen wurde daher in mehreren Kleinst-Einsätzen im Paar-Rahmen Farn gezogen.
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